
Die Pflege des Hundes
Fütterung
Die Futtermittelindustrie
stellt eine Vielzahl von Futtermitteln zur Verfügung, so dass für jeden Hund
das richtige dabei ist. Bei der Auswahl können sich entweder von Ihrem Züchter,
Ihrem Tierarzt oder im Futterladen kompetent beraten lassen.
Auch wie viel Sie füttern
sollten ist von Hund zu Hund verschieden. Die Angaben in den Futteranleitungen
können eine Richtschnur dazu darstellen. Sie müssen dann einfach ausprobieren.
Lässt Ihr Hund ein klein weinig im Schälchen zurück, sollten Sie die Ration
etwas kürzen. Schlingt er alles herunter und sucht verzweifelt nach mehr
Nahrung, war es zu wenig. Es gibt natürlich auch Hunde, die alles Essbare in
sich hineinschlingen, obwohl sie längst satt sind. Die oberste Angabe in der
Futteranleitung ist so hoch bemessen, dass diese nicht überschritten werden
sollte. Machen Sie ab und zu bei Ihrem Hund den „Rippentest“.
Ein Hund ist dann zu dick,
wenn man bei leichtem Auflegen der Hand auf seine Rippen diese nicht mehr
spürt.
Welpen bekommen zunächst noch
viermal täglich Futter, dies kann man dann langsam auf zwei Mahlzeiten pro Tag
reduzieren. Der Hund sollte nach dem Fressen ruhen. Wenn der Hund mit vollem
Magen tobt, kann es zu einer Magendrehung kommen, die oft mit dem Tod des
Hundes endet.
Denken Sie daran, dass dem
Hund Tag und Nacht immer ausreichend frisches Wasser zur Verfügung steht.
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Bewegung
Damit der Hund gesund bleibt,
muss er nicht nur richtig ernährt werden, sondern er braucht auch ausreichende
Bewegung. Mangelnde Bewegung wirkt sich negativ auf den Bewegungsapparat, auf
die Herz-Kreislauffunktionen, auf das Fell und die Haut und natürlich auf das
Gemüt Ihres Hundes aus.
Aber auch zu viel oder
falsche Bewegung kann schaden. Das gilt besonders für Welpen und Junghunde.
Welpen ermüden noch sehr schnell und Spaziergänge sollten lieber häufiger als
zu lang stattfinden.
Tabu für den Hund im ersten
Lebensjahr sollten außerdem ständiges Springen über Hindernisse oder Hürden
sein. Fahrradfahren und Überwinden der hohen Schrägwand, weil sich dies
ungünstig auf die Gelenke auswirkt, auch beim Treppensteigen sollten Sie Ihren Welpen
solange wie möglich tragen.
Fellpflege
Die Fellpflege hängt
natürlich von der Felllänge und Struktur ab. Beim Bürsten Ihres Hundes
entfernen Sie nicht nur Schmutz und totes Fell sondern regen auch die
Durchblutung der Haut an. Gleichzeitig kann man dabei den Hund eingehend nach
Parasiten untersuchen und auch darauf achten, ob er sich evtl. Verletzungen
zugezogen hat.
Beginnen Sie gleich mit der
Fellpflege des Welpen, auch wenn er Sie noch nicht nötig hat. Striegeln Sie ihn
sanft und reden mit ihm. Er soll die Fellpflege mit etwas Angenehmen verbinden.
Bürsten Sie anfangs nur kurz und steigern Sie dies langsam, bis Sie den Hund am
ganzen Körper berühren und auch untersuchen können.
Auch das Kontrollieren der
Ohren und Zähne sollten zur Routine werden. Gegen Zahnstein bei Hunden kann man
heute wunderbar vorbeugen. Es gibt dafür spezielle Fingerlinge mit denen man
die Zähne putzen kann oder auch Kaustreifen, die man dem Hund zum kauen gibt.
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